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25.04.2017


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Partnerschaftliche Aktivitäten mit Tschechien ausgezeichnet

Das bayerische Staatsministerium fördert in seinem Schwerpunkt der Landesentwicklung im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet Impulse zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und hat in diesem Zusammenhang das Projekt „Kulturregion Bayern-Böhmen 2017“ gestartet. Minister Söder betont dabei die Absicht, die bayerisch-böhmische Grenzregion zu einem Zukunftsraum weiterzuentwickeln und vorhandene Potentiale stärker zu nutzen. Die Regionen beiderseits der Grenze sollen zusammenwachsen, wozu gerade die Kultur einen wichtigen Beitrag leistet.

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Federführend dabei ist das Centrum Bavaria Bohemia in Schönsee als Kulturdrehscheibe im bayerisch-tschechischen Nachbarraum mit seinem Projektmanager Sebastian Lesnak, der auch an das Gymnasium Zwiesel herangetreten ist mit dem Angebot, verschiedene Kulturaktivitäten gemeinsam zu gestalten.
Das Gymnasium hat sich auch sofort bereiterklärt und so wird es dieses Jahr noch zwei besondere Veranstaltungen geben, die die Schule ausrichtet:
Zunächst im Rahmen des bayerisch-böhmischen Begegnungstages der Partnerschulen Zwiesel und Vodnany eine Aufführung des Musicals „Max und die Käsebande“ von Peter Schindler in der Aula des Gymnasiums am 22. Juni 2017. Zwiesler Unterstufenschüler sind dabei die Akteure.
Nicht minder interessant und unterhaltsam wird die zweite Kulturveranstaltung: Auf Einladung des Gymnasiums Zwiesel gastiert am 15.09.2017 das OVIGO-Theeater mit dem Theaterstück „Die Verwandlung“ nach Franz Kafka in den historischen Räumen der Kristallglasmanufaktur Theresienthal. In der besonderen Atmosphäre dieses geschichtsträchtigen Raums wird ein großartiges Kulturerlebnis geboten werden.

Da das Gymnasium Zwiesel seit Jahren über die Grenze zum Nachbarstaat hin aktiv ist und auch eine langjährige Partnerschaft mit dem Gymnasium in Vodnany mit Schüleraustausch und angedachten weitergreifenden Projekten betreibt, wurde die Schule nunmehr in Schönsee – dem Sitz des Centrums Bavaria Bohemia – mit dem Brückenbauer-Preis 2017 ausgezeichnet.
Mit besonderer Freude haben Schulleiter OStD Heribert Strunz sowie sein Stellvertreter StD Christian Schadenfroh, unterstützt von der des Tschechischen mächtigen StRin Jana Aschenbrenner, den Preis bei einem Festakt in Schönsee in Empfang genommen und sehen die Auszeichnung als weiteren Ansporn für vertiefte Beziehungen und Freundschaften über die Grenzen hinweg. Auch Staatssekretär Bernd Sibler nahm die Preisverleihung zum Anlass, um der Schule zu gratulieren und sie zu ermutigen, sich weiter in dieser schönen Form der Völkerverständigung zu engagieren.


Martina Kuchler