17 12 14 mint 210

14.12.2017


Platzhalter 228x100

Auszeichnung für Engagement in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

Das Gymnasium Zwiesel ist diese Woche erneut – zum zweiten Mal nach 2014 - für sein herausragendes Engagement im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) als MINT-freundliche Schule von Staatssekretär Georg Eisenreich und dem Vorstandsvorsitzenden der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ ausgezeichnet worden.

Aus allen Regierungsbezirken wurden vergangenen Freitag in Freising 76 Schulen von der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ für ihr besonderes Engagement im Bereich der naturwissenschaftlich-technologischen Bildung geehrt.
Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich betonte bei der Veranstaltung: „Unsere Schulen sind von zentraler Bedeutung, wenn es darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern. Je früher Talente entdeckt werden, umso gezielter können sie bei ihrer Entfaltung gefördert werden. ‚MINT-freundliche Schulen‘ nehmen sich dieser Aufgabe in beispielhafter Weise an. Mit ihrem Engagement eröffnen sie ihren Schülerinnen und Schülern bestmögliche Chancen für eine erfolgreiche Zukunft in einem MINT-Beruf oder -Studium. Zugleich leisten sie einen Beitrag zum Fortschritt des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Bayern.“
Die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ bietet MINT-Initiativen und MINT-Aktivitäten eine breite Plattform, bündelt sie, gibt Überblick und Orientierung, schafft Synergien und bildet ein lebendiges Netzwerk. So will sie die Bildung in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik bundesweit nachhaltig verbessern. Der Vorstandsvorsitzende der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ Thomas Sattelberger erklärte: „Die MINT-Projekte und -Schwerpunkte zeigen zudem, dass die MINT-Verantwortlichen an „unseren“ Schulen auch hochengagierte Querdenker sind, die Talentbiotope an ihren Schulen schaffen - Die Kombination von beidem ist mehr als ungewöhnlich, das schaffen manche Vorstandsvorsitzende in Wirtschaftsunternehmen nicht! Das ist die beste Voraussetzung, um auch den nächsten Schritt, den zur ' Digitalen Schule' zu gehen.“
Schulen, die einen besonderen Schwerpunkt auf die MINT-Fächer legen, sollen für Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Unternehmen erkennbar sein. Deswegen zeichnen bundesweite Partner der Initiative in Abstimmung mit den Arbeitgebervereinigungen der Länder und den Bildungswerken der Wirtschaft diese Schulen auf der Basis einheitlicher Kriterien als „MINT-freundliche Schulen“ aus. Damit verbunden ist auch für das Gymnasium Zwiesel - eine besondere Förderung von Seiten der Wirtschaft in einem „Qualitäts- und Werteprogramm für MINT-freundliche Schulen“. Dieses Angebot umfasst beispielsweise Workshops zur Berufs- und Studienorientierung oder Fortbildungen für Lehrkräfte.

Foto zeigt: von links Dr. Christof Prechtl von der Vereinigung der dt. Wirtschaft
Staatssekretär Georg Eisenreich
StR Stephan Loibl (GYM Zwiesel)
OStR Christian Stoiber (GYM Zwiesel)
Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der MINT-Initiative


Martina Kuchler